
Nostalgie für den Strand: Das Berliner Newcomer-Label 1979 (nineteen seventy nine) präsentiert sich zeitlos und elegant und verspricht subtile Sexyness. Designerin Suzanna Kuhlemann hat sich dem Unterstatement und Purismus verschrieben und möchte mit ihrem Label Frauen ansprechen, die Wert auf Tragekomfort, Qualität, Passform und schnörkelloses Design legen.
In der aktuellen Kollektion des Labels 1979 erscheinen Beachwear-Modelle in typischen Fifties-Silhouetten wie taillenhohen Unterteilen in Kombination mit trägerlosen Tops oder Bandeau-Oberteilen sowie Einteiler mit Gürtel und tiefem Beinausschnitt á la Brigitte Bardot. Dabei reduziert die Jungdesignerin die Bademode auf das Wesentliche: Ihren raffinierten Schnitt und dezente Details. Alle Styles erscheinen einfarbig, ohne Musterungen – ganz pur. Satte, klassische Farben wie Weinrot, Rot, Tannengrün, Royalblau und Lila unterstreichen den luxuriösen Charakter der Modelle wie dem Bikini „Louise“ mit dezent dekoriertem Taillenslip und Bandeau-Oberteil mit herausnehmbaren Cups oder der Badeanzug „Jean“ mit betonendem schmalem Gürtel an der Taille. Als schicker Einteiler erscheint auch „Magdalena“ mit abnehmbaren Trägern. Alle Modelle sind – neben den Modefarben – in klassischem Schwarz erhätlich. Die Kollektion erscheint in den Größen S bis L und ist aus feinen europäischen Materialien angefertigt. Produziert wird in Berlin und in Litauen.
Die Kollektion erscheint in den Größen S bis L und ist aus feinen europäischen Materialien angefertigt. Produziert wird in Berlin und in Litauen. Die Preise liegen bei Einteilern zwischen 130-160 Euro, bei Bikini-Tops zwischen 60 und 75 Euro und bei den Bikini-Höschen zwischen 60 und 80 Euro. Aktuell sind die Kreationen online bei Etsy zu bekommen.
Die Suzanna Kuhlemann hat ihr Modedesign-Studium an der FHTW (heutige HTW) in Berlin absolviert. Danach arbeitete sie vier Jahre für das US-Unternehmen American Apparel, für das sie den ersten Store in Berlin miteröffnete und später im überregionalen Stockmanagement tätig war. Den Wunsch, mit einem Label selbstständig zu sein und ihrer Kreativität beim Design von Mode freien Lauf zu lassen, verstärkte sich bei ihrem zweijährigen Aufenthalt auf Hawaii bei ihrer Familie. Von 2009 bis 2011 entwickelte sie dort aus Vintage-Männershirts mit Aloha-Print ihre ersten Bikinis. Später schwenkte sie auf Nylon Spandex Stoffe um. Als sie 2011 nach Berlin zurückkehrte, gründete sie ihr Label 1979 (nineteen seventy nine). Der Name ist das Geburtsjahr ihrer Schwester. Das Label ist in führenden Concept Stores wie Blush Berlin und Linierie (Berlin) sowie Night Delight (Stuttgart) zu bekommen.













Die Farben und schlichten Schnitte gefallen mir sehr gut (besonders das Modell auf dem ersten Foto!), aber gut aussehen wird das vermutlich nur mit A oder B-Cup.
Und endlich gibt es mal etwas ohne Muster oder Pailletten/viel Deko und in Farben, die auch gut aussehen, wenn man keine Ganzjahresbräune hat. Nachdem ich kürzlich die Marc Jacobs Bikinis im Sale gesehen habe, bin ich da etwas traumatisiert, was untragbare Farben und Muster betrifft ;-)